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Bewerbung „Das Goldene Pedal 2023“: Der Radtourismus Award in Bayern

 

Im Februar 2023 verleiht der ADFC Bayern zum dritten Mal das „Goldene Pedal“ – ein Award für die innovativsten und kreativsten Serviceangebote, Netzwerkmodelle, Marketingaktivitäten, Mobilitätsangebote oder Dienstleistungen im Radtourismus in Bayern.

 

Die Teilnehmer:innen

Teilnehmen darf jede:r, der bzw. die den Radtourismus in vorbildlicher und beispielhafter Weise fördert. Hierzu gehören Tourismusgemeinschaften sowie Verbände, Vereine, Unternehmen, öffentliche oder private Institutionen und Einzelpersonen. Bewerben können sich prinzipiell alle Akteur:innen im Radtourismus – von der Region über den Beherbergungsbetrieb bis hin zum einzelnen Serviceanbieter.

 

Die Kategorien

Bewerbungen sind in zwei Kategorien möglich:

1. Kategorie „Service“
Innovative, vorbildliche Serviceideen

  • auf bzw. entlang von Radrouten: z.B. Rastplätze, Ladestationen, Abstellmöglichkeiten, interaktive Stationen etc.
  • von kreativen, fahrradfreundlichen Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben: z.B. Speisekarte, Fahrradunterstellmöglichkeit, geführte Radtouren, besondere Angebote für Radfahrende
  • von radtouristischen Dienstleistern: z.B. Mobilitätsgästekarte, Fahrradläden und Radverleih, Apps, radspezifische Veranstaltungen etc.

2. Kategorie „Gesamtkonzept“
Eine Destination hat sich dem Radtourismus verschrieben und ihr gesamtes Angebot – von der Infrastruktur über die Serviceangebote bis hin zur Kommunikation und Vermarktung – darauf abgestimmt. Es geht um ein schlüssiges radtouristisches Gesamtkonzept. In diesem Fall werden innovative Angebote aller gemeinsam am Radtourismus Beteiligten an einer Radroute oder in einer Radreiseregion prämiert.

 

Die Jury

Bewertet wird von Jurymitgliedern, bestehend aus Expert:innen der Tourismus- und Fahrradbranche:

 

Die Bewertungskriterien

Jeder Beitrag wird von der Jury anhand von 4 Kriterien bewertet. Sollte Ihr Projekt/Konzept einzelne Punkte nicht erfüllen, stellt dies keinen Ausschlussgrund dar.

1. Innovation
Inwiefern ist Ihr Beitrag neu und anders für die Branche? Wurden Trends aufgegriffen? Was macht ihn kreativ und originell?

2. Qualität
Welchen Qualitätsanspruch hat Ihr Beitrag? Arbeiten Sie nach nachvollziehbaren Qualitätskriterien? Welche Maßnahmen unterstützen die Qualitätssicherung?

3. Kundenorientierung
Welche Zielgruppen im Radtourismus werden mit Ihrem Konzept oder Ihrem Projekt angesprochen und welchen Mehrwert bietet es für diese?

4. Nachhaltigkeit
Ist Ihr Beitrag ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich?

 

Der Gewinn

Die Gewinner der Titel „Beste Radtourismus Serviceidee 2023“ und „Bestes Radtourismus Gesamtkonzept 2023“ erhalten eine Urkunde, ein exklusiv angefertigtes Exponat sowie Berichterstattung in Print- und Online-Medien des ADFC und beim Medienpartner Bayerischer Rundfunk. Hierdurch können Sie nicht nur Ihr Können zeigen und den Radtourismus in Bayern stärken. Sie können den Preisgewinn zudem für die eigene Kommunikation nutzen und von den Kommunikationswegen des ADFC und des Bayerischen Rundfunks profitieren.

 

Der Ablauf

Die Bewerbungsphase beginnt am 15. November 2022 und endet am 15. Januar 2023. Die Jurysitzung findet am 06. Februar 2023 in München im Haus der bayerischen Landkreise statt. Jeweils 3 Nominierte in jeder Kategorie werden eingeladen, ihr Konzept vor der Jury zu präsentieren. Die Preisverleihung mit Herrn Staatssekretär Weigert erfolgt auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e auf der BR-Showbühne in München. (Öffentlich genannt werden nur die Gewinner der jeweiligen Kategorie, nicht die Nominierten).

 

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei.

Für die Bewerbung gibt es nur eine Bedingung: der Wettbewerbsbeitrag muss bereits umgesetzt sein.

Einsendeschluss ist der 15. Januar 2023.

Bewerben Sie sich jetzt! Bitte füllen Sie dazu das Bewerbungsformular aus und senden dieses per E-Mail an award [at] adfc-bayern.de.

Jetzt hier bewerben!

Wir freuen uns auf Ihre Einreichung!

Ansprechpartner:innen: Petra Husemann-Roew, Gabriele Irrek & Laura Raich

ADFC Bayern e.V.
Kardinal-Döpfner-Straße 8
80333 München
Tel. 089/9090025-0
award [at] adfc-bayern.de

 

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https://bayern.adfc.de/artikel/bewerbung-das-goldene-pedal-2023-der-radtourismus-award-in-bayern

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC Bayern?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, davon über 30.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    In Bayern wird der ADFC durch den Landesverband vertreten, der bayernweit und mit vielen Partnern die Interessen der Radfahrer*innen in Politik und (Tourismus)Wirtschaft vertritt.

    Regional engagieren sich fast ausschließlich Ehrenamtliche in über 40 Kreisverbänden und einer stetig zunehmenden Anzahl von Ortsgruppen für bessere Verhältnisse im Radverkehr. Darüber hinaus ist der ADFC der größte Anbieter von geführten Radtouren in Deutschland. Nahezu überall finden sie statt, angeboten vom ADFC vor Ort. Die Bandbreite der geführten Touren ist enorm. Das ADFC-Radtouren- und Veranstaltungsportal macht sie alle sichtbar.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden sich hier. 

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo bekomme ich Fahrradkarten für Bayern?

    Mit mehr als 2,8 Millionen verkauften Exemplaren gehören die ADFC Radtourenkarten weltweit zu den Bestellern unter den Fahrradkarten. Sie sind nicht nur aufgrund ihres Maßstabs (1:150.000) besonders praktisch für die Radreise. Darüber hinaus haben versierte ADFC-Scouts, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern verstehen, die Strecken wortwörtlich er-fahren. Finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Karten im Buchhandel oder in ADFC Infoläden, aber auch direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521 595540, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) und natürlich bequem unter www.fahrrad-buecher-karten.de

    Ein besonderes Angebot für familienfreundliches Radfahren in ganz Bayern entstand mit dem „Bayernnetz für Radler“. Seit 1997 wird das Kartenmaterial kontinuierlich weiterentwickelt und erschließt alle Landesteile Bayerns. Der interaktive Kartendienst kann über http://www.bay-rad.de/radler/index.htm genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch den BayernAtlas, den Kartenservice des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

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