Hinweis für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen

Hinweis für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen © ADFC Bayern

Fahrrad-Abstellanlagen

 

Der ADFC Bayern will den Radverkehrsanteil in Städten und Gemeinden erhöhen. Darum setzen wir uns nachdrücklich für bessere Abstellmöglichkeiten an den Quellen und Zielen des Radverkehrs ein.

 

Dabei achten wir darauf, die vom ADFC geprüften und empfohlenen Fahrradständer in allen Projekten vorzuschlagen. Diese sind hier zu finden.

Die wichtigsten Quellen des Radverkehrs sind die Wohnungen der Bürger. Die Bayerische Bauordnung erlaubt es den Kommunen, eigene Satzungen zu erlassen, mit denen z.B. die Qualität und die Anzahl von Fahrrad-Abstellplätzen bei Neubauten vorgeschrieben wird. Leider haben die meisten Kommunen davon bisher keinen Gebrauch gemacht. Im Ergebnis verzichten potenzielle Radnutzer*innen auf das Fahrrad als Verkehrsmittel, wenn dieses täglich erst umständlich aus dem Keller geholt werden muss. Deshalb haben wir uns die Aufgabe gestellt, eine Muster-Abstellplatz-Satzung für eine Kommune zu erarbeiten und diese nach Annahme durch das Kommunalparlament anderen Kommunen zur Nachahmung zu empfehlen. Beispiele für Fahrradabstellsatzungen finden Sie im rechten blauen Kasten zum Download.

Bei vielen Einkaufsstätten/Discountern sucht man vergeblich nach guten Fahrradparkern mit stabilem Stand der eingestellten Fahrräder und 70 cm ausreichendem Seitenabstand. Aber es gibt positive Ausnahmen. Vor über 800 Filialen eines großen Discounters findet man nun das ADFC-empfohlene Modell ARRETA eines Münchner Herstellers, der auch Fördermitglied des ADFC Bayern ist und dem Förderkreis des ADFC-Bundesverbandes angehört. Wir empfehlen ADFC-Gliederungen, wo nötig bei Einzelhandelsketten vorzusprechen und dort eine Verbesserung der Fahrrad-Abstellanlagen anzuregen! Es ist sinnvoll, sich die Adresse etwa der zuständigen Regionalleitung geben zu lassen und dort dann schriftlich vorstellig zu werden.

 

Hinweis für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen
Hinweis für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen © ADFC Bayern

Infobroschüre des ADFC Bayern

Praktische Hinweise für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen (auch für Bike+Ride) findet man in der Broschüre des ADFC Bayern "Hinweise zur Planung von Fahrrad-Abstellanlagen" (Stand 12/2018). Darin zu finden sind folgende Kapitel:

  1. Auswahl geeigneter Fahrradparker
  2. Wichtig für Betrieb und Akzeptanz
  3. Platzbedarf von Fahrradabstellanlagen (Reihenanlagen)
  4. Förderung von Bike+Ride-Anlagen in Bayern
  5. ADFC-empfohlene Fahrrad-Abstellanlagen
  6. Hersteller und Lieferanten


Broschüre "Hinweise zur Planung von Fahrrad-Abstellanlagen" herunterladen

Eine aktuelle Liste der ADFC-empfohlenen Fahrradabstellanlagen findet sich auf www.adfc.de/artikel/adfc-empfohlene-abstellanlagen-gepruefte-modelle/

Sollten Sie Fragen zu den Fahrrad-Abstellanlagen haben oder eine Beratung wünschen, schreiben Sie uns eine E-Mail an: kontakt [at] adfc-bayern.de.
Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Weitere Informationen

Nutzer und Betreiber

Was wollen die Nutzer von Abstellanlagen (insbesondere an Haltestellen des ÖPNV)?
Worauf sollten die Betreiber achten?
Informationen hierüber erhalten Sie in dem Dokument "Nutzer und Betreiber"

Bike+Ride

Die Oberste Baubehörde im damaligen Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat 2016 die 40-seitige Broschüre "Mit dem Rad zum Bahnhof - Planung, Bau und Unterhalt von Bike-and-Ride-Anlagen an Haltestellen und Bahnhöfen" veröffentlicht, an der der ADFC Bayern intensiv mitgearbeitet hat.
Link zum Herunterladen

Anlehnbügel

Wir sind der Ansicht, dass Anlehnbügel etliche Nachteile gegenüber den vom ADFC-geprüften Fahrradparkern aufweisen. In dem Dokument "Anlehnbügel - für und wider" sind die Argumente zusammengestellt.

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Radverkehrsförderung im Alltag

Verkehrspolitisches Programm

Das Verkehrspolitische Programm des ADFC ist die Basis seiner bundesweiten verkehrspolitischen Arbeit und Grundlage…

https://bayern.adfc.de/artikel/fahrrad-abstellanlagen

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC Bayern?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, davon über 30.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    In Bayern wird der ADFC durch den Landesverband vertreten, der bayernweit und mit vielen Partnern die Interessen der Radfahrer*innen in Politik und (Tourismus)Wirtschaft vertritt.

    Regional engagieren sich fast ausschließlich Ehrenamtliche in über 40 Kreisverbänden und einer stetig zunehmenden Anzahl von Ortsgruppen für bessere Verhältnisse im Radverkehr. Darüber hinaus ist der ADFC der größte Anbieter von geführten Radtouren in Deutschland. Nahezu überall finden sie statt, angeboten vom ADFC vor Ort. Die Bandbreite der geführten Touren ist enorm. Das ADFC-Radtouren- und Veranstaltungsportal macht sie alle sichtbar.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden sich hier. 

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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  • Wo bekomme ich Fahrradkarten für Bayern?

    Mit mehr als 2,8 Millionen verkauften Exemplaren gehören die ADFC Radtourenkarten weltweit zu den Bestellern unter den Fahrradkarten. Sie sind nicht nur aufgrund ihres Maßstabs (1:150.000) besonders praktisch für die Radreise. Darüber hinaus haben versierte ADFC-Scouts, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern verstehen, die Strecken wortwörtlich er-fahren. Finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Karten im Buchhandel oder in ADFC Infoläden, aber auch direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521 595540, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) und natürlich bequem unter www.fahrrad-buecher-karten.de

    Ein besonderes Angebot für familienfreundliches Radfahren in ganz Bayern entstand mit dem „Bayernnetz für Radler“. Seit 1997 wird das Kartenmaterial kontinuierlich weiterentwickelt und erschließt alle Landesteile Bayerns. Der interaktive Kartendienst kann über http://www.bay-rad.de/radler/index.htm genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch den BayernAtlas, den Kartenservice des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

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