Verleihung der Goldenen Pedale 2018

Verleihung der Goldenen Pedale 2018 © ADFC Bayern

Das Goldene Pedal 2018 – Die Sieger stehen fest

 

Zum ersten Mal in diesem Jahr verlieh der ADFC Bayern den radtouristischen Award „Das Goldene Pedal“. Der Preis prämiert innovative und kreativ umgesetzte Angebote, die den Radtourismus in Bayern noch attraktiver machen.

 

Das können Marketingmaßnahmen, Produkte und Dienstleistungen sein, aber auch Netzwerkmodelle oder Veranstaltungen. Diese wurden nach festgelegten Kriterien (Innovation, Qualität, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit) durch eine Jury bewertet. Der Award wurde in zwei Kategorien verliehen: „Beste Radtourismus Serviceidee 2018“ und „Bestes Radtourismus Gesamtkonzept 2018“. Teilnehmen konnte jeder, der den Radtourismus in vorbildlicher und beispielhafter Weise fördert.

Martina Kiderle, stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC Bayern und Tourismusbeauftragte: „Bayern ist laut Radreiseanalyse des ADFC die beliebteste Radreiseregion 2017. Mit dem „Goldenen Pedal“ möchten wir diejenigen Akteure im Radtourismus auszeichnen, die mit innovativen und kreativen Serviceangeboten zur Spitzenposition des Freistaates beigetragen haben. Um den ersten Platz unter den Radreiseregionen zu halten, ist auch weiterhin Innovation gefragt.“ 

Nun stehen die Erstplatzierten des „Goldenen Pedals 2018“ fest:

DonautalAktiv e.V. heißt der Gewinner in der Kategorie „Gesamtkonzept“

Mit dem Projekt „Qualitätsmanagement Radwegenetz Schwäbisches Donautal“ habe der Regionalentwicklungsverein eine faszinierende thematische Aufbereitung zum Erfahren der Region geschaffen, so das Urteil der Jury. Damit biete das Radwegenetz „ein bisschen mehr als die Anderen“ und beziehe Gäste und Einwohner gleichermaßen ein.

Lothar Kempfle, Geschäftsführer von Donautal-Aktiv e.V.: „Unsere über ein Jahrzehnt geleistete konsequente Entwicklungsarbeit wurde belohnt. Wir freuen uns riesig. Nun hoffen wir, der Preis macht viele neue Radfans auf Radelspaß, DonauTäler und Co. aufmerksam, damit weitere Radbegeisterte in dieser unentdeckten Ecke Bayerns ein perfekt gepflegtes Radwegenetz genießen können. Wir heißen Sie schon jetzt willkommen.“ 

Die Kommunalen Allianzen SpessartKraft e.V sind die Preisträger in der Kategorie „Service“

Mit ihrem Kooperationsprojekt „Wald erFahren“ haben die Akteure in einer für konventionelle Räder wenig geeigneten hügeligen Region ein hoch attraktives Angebot für E-Bikes geschaffen. Die rasche Umsetzung von 52 E-Bike-Ladestationen in kürzester Zeit sei sehr innovativ und habe Zukunft, würdigte die Jury weiter.

Lena Rosenberger, Managerin der Kommunalen Allianz SpessartKraft: "Wir freuen uns riesig über die Entscheidung der Jury! Vor allem darüber, dass unsere Projektidee auch außerhalb des Spessarts gut ankommt. Ich glaube, dass die Auszeichnung eine tolle Chance ist, ein breites Publikum zu erreichen und noch mehr E-Biker und E-Bikerinnen für unsere Region zu begeistern."

Neben ausführlicher Berichterstattung in Print- und Online-Medien des ADFC und beim Medienpartner BR wurden die Gewinner mit einer exklusiv angefertigten Trophäe geehrt.

Die Trophäen samt Urkunden wurden den Gewinnern von Martina Kiderle und der Landesgeschäftsführerin Petra Husemann-Roew auf der BR-Showbühne überreicht.

 

"Goldenes Pedal 2018"- Gewinner von Kommunale Allianzen Spessart
"Goldenes Pedal 2018"- Gewinner von Kommunale Allianzen Spessart © ADFC Bayern
Die Gewinner des Goldenen Pedals 2018 von Donautal-Aktiv e.V.
Die Gewinner des Goldenen Pedals 2018 von Donautal-Aktiv e.V. © ADFC Bayern
Die Jury und das ADFC-Team v.l.n.r. Dr. Martin Spantig, Gabriele Irrek, Jürgen Schmude, Louise Böhler, Dr. Heike Glatzel, Jessica Tilly, Gerlinde Bartel, Martina Kiderle, Christian Schrefel, Petra Husemann-Roew
Die Jury und das ADFC-Team v.l.n.r. Dr. Martin Spantig, Gabriele Irrek, Jürgen Schmude, Louise Böhler, Dr. Heike Glatzel, Jessica Tilly, Gerlinde Bartel, Martina Kiderle, Christian Schrefel, Petra Husemann-Roew © ADFC Bayern
Verleihung der Goldenen Pedale 2018
Verleihung der Goldenen Pedale 2018 © ADFC Bayern

In der Jury waren die folgenden (Rad-)Tourismus-Experten vertreten:

  • Louise Böhler (Referentin Produktmanagement Tourismus ADFC e.V.)
  • Martina Kiderle (Stellv. Landesvorsitzende ADFC Bayern e.V.)
  • Dr. Heike Glatzel (Geschäftsführerin Futour GmbH, Tourismusberatung
    und Regionalentwicklung)
  • Prof. Dr. Jürgen Schmude (Professor des Lehrstuhls für Tourismus und
    Nachhaltigkeit; LMU)
  • Gerlinde Bartel (Regierungsdirektorin, Bayerisches Staatsministerium der
    Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat)
  • Christian Schrefel (Radlobby/Radtourismus Österreich)
  • Dr. Martin Spantig (Geschäftsführer Bayern Tourismus
    Marketing GmbH)
  • Jessica Tilly (Projektleiterin f.re.e – Die Reise- und Freizeitmesse)

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https://bayern.adfc.de/artikel/das-goldene-pedal-2018-die-sieger-stehen-fest/

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC Bayern?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 185.000 Mitgliedern, davon über 29.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    In Bayern wird der ADFC durch den Landesverband vertreten, der bayernweit und mit vielen Partnern die Interessen der Radfahrer*innen in Politik und (Tourismus)Wirtschaft vertritt.

    Regional engagieren sich fast ausschließlich Ehrenamtliche in über 40 Kreisverbänden und einer stetig zunehmenden Anzahl von Ortsgruppen für bessere Verhältnisse im Radverkehr. Darüber hinaus ist der ADFC der größte Anbieter von geführten Radtouren in Deutschland. Nahezu überall finden sie statt, angeboten vom ADFC vor Ort. Die Bandbreite der geführten Touren ist enorm. Das ADFC-Radtouren- und Veranstaltungsportal macht sie alle sichtbar.

     

     

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden sich hier.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Allein in Bayern gibt es 10 Radrouten und RadReiseRegionen mit ADFC-Siegel.

    Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

  • Wo bekomme ich Fahrradkarten für Bayern?

    Mit mehr als 2,8 Millionen verkauften Exemplaren gehören die ADFC Radtourenkarten weltweit zu den Bestellern unter den Fahrradkarten. Sie sind nicht nur aufgrund ihres Maßstabs (1:150.000) besonders praktisch für die Radreise. Darüber hinaus haben versierte ADFC-Scouts, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern verstehen, die Strecken wortwörtlich er-fahren. Finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Karten im Buchhandel oder in ADFC Infoläden, aber auch direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521 595540, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) und natürlich bequem unter www.fahrrad-buecher-karten.de

    Ein besonderes Angebot für familienfreundliches Radfahren in ganz Bayern entstand mit dem „Bayernnetz für Radler“. Seit 1997 wird das Kartenmaterial kontinuierlich weiterentwickelt und erschließt alle Landesteile Bayerns. Der interaktive Kartendienst kann über http://www.bay-rad.de/radler/index.htm genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch den BayernAtlas, den Kartenservice des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

     

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