"Das Goldene Pedal 2020" - die Trophäen

"Das Goldene Pedal 2020" - die Trophäen © Christine Hammouda I ADFC Bayern

Tourismusverband Ostbayern und Easy-Tours gewinnen "Das Goldene Pedal 2020"

 

Zum zweiten Mal hat der ADFC Bayern den Radtourismus-Award auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e verliehen. Die Trophäen wurden von Staatssekretär Roland Weigert und der ADFC-Tourismusbeauftragten Martina Kiderle überreicht.

 

In der Kategorie „Bestes Radtourismus Gesamtkonzept“ konnte der Tourismusverband Ostbayern e.V. die Jury mit der Entwicklung der Mountainbike-Reiseroute „Trans Bayerwald“ überzeugen. Nicht nur die hervorragende Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort wurde von den Rad- und Tourismusexpert*innen gelobt. Das Projekt berücksichtigt Kunden als auch Einheimische, stellt zur Qualitätssicherung Wegepaten bereit und bietet Mountainbikerinnen und Mountainbikern ein kostenloses Starterpaket an. Laut Jury ist die Mountainbike-Reiseroute „Trans Bayerwald“ ein Rundumerlebnis, bei dem es an nichts fehlt.

Der Preis in der Kategorie „Beste Radtourismus Serviceidee“ ging an Easy-Tours und das Hotel Sommer. Das gemeinsame Projekt Rad-Service-Station „EASY-Tours – wenn es EINFACH rund laufen soll“ sei extrem authentisch, professionell und rundum nachhaltig, würdigte die Jury. Die Projektverantwortlichen haben die Rad-Service-Station nicht nur kundennah und mit viel Herzblut umgesetzt, sie seien gleichzeitig auch ideale Produktbotschafter des Themas Radfahren und der Region Allgäu.

Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, der die Gewinner auszeichnete: „Die Bedeutung des Radtourismus in Bayern steigt. Unsere Gäste suchen vermehrt intensive, neue und ungewöhnliche Erfahrungen. Der ADFC-Preis „Das Goldene Pedal“ fördert besonders attraktive Angebote, indem er die qualitativ besten Projekte auszeichnet und damit neue Standards setzt.“

Martina Kiderle, stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC Bayern und Tourismusbeauftragte: „Bayern ist seit Jahren die Nr. 1 unter den beliebtesten Radregionen, wie auch die ADFC-Radreiseanalyse jedes Jahr wieder bestätigt. Mit dem „Goldenen Pedal“ zeigen wir Projekte, die besonders dazu beitragen, dass Bayern als Ziel für Radurlauber*innen weiter an der Spitze bleibt.“

Daniela Schilling, Projektverantwortliche beim Tourismusverband Ostbayern, nahm den Preis für viele Beteiligte entgegen: „Die Mountainbike-Route Trans Bayerwald wurde vom Tourismusverband Ostbayern entwickelt und ist ein großartiges Kooperationsprojekt. Das Besondere daran ist nämlich, dass sechs Landkreise und über 60 Gemeinden, private Grundstückseigentümer, die Bayerischen Staatsforsten, Naturschutzbehörden, zwei Naturparke, der Nationalpark Bayerischer Wald, Jagdverbände, hunderte Gastgeber, 15 Radvereine, 40 Wegepaten und sogar Mountainbikegäste in die Entwicklung eingebunden waren.“

Markus Hess, Geschäftsführer der Radstation Easy-Tours: „Wir freuen uns sehr, vom ADFC und der eingesetzten Jury zum Preisträger des Goldenen Pedals gewählt worden zu sein, da es einer Rad-Oskar-Auszeichnung in Bayern gleichkommt. Damit wird unser Know-how und eigener Service-Anspruch, den wir für unsere Kunden in Punkto Mieträder, Tourenangebote und sämtliche Angebote rund ums Rad täglich bieten wollen, in außerordentlicher Weise respektiert und wertgeschätzt."

„Das Goldenen Pedal 2020“ ist der erste Radtourismus-Award Bayerns und wurde zum zweiten Mal durch den Landesverband Bayern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) verliehen. Der Preis zeichnet die innovativsten und kreativsten Serviceangebote, Netzwerkmodelle, Marketingaktivitäten, Mobilitätsangebote, Veranstaltungen, Produkte oder Dienstleistungen im Radtourismus in Bayern aus.

 

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Die Gewinner in der Kategorie Gesamtkonzept

Die Gewinner in der Kategorie Gesamtkonzept

Copyright: Werner Müller I ADFC Bayern

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Die Gewinner in der Kategorie Service

Die Gewinner in der Kategorie Service

Copyright: Werner Müller I ADFC Bayern

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https://bayern.adfc.de/pressemitteilung/tourismusverband-ostbayern-und-easy-tours-gewinnen-das-goldene-pedal-2020

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC Bayern?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 185.000 Mitgliedern, davon über 29.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    In Bayern wird der ADFC durch den Landesverband vertreten, der bayernweit und mit vielen Partnern die Interessen der Radfahrer*innen in Politik und (Tourismus)Wirtschaft vertritt.

    Regional engagieren sich fast ausschließlich Ehrenamtliche in über 40 Kreisverbänden und einer stetig zunehmenden Anzahl von Ortsgruppen für bessere Verhältnisse im Radverkehr. Darüber hinaus ist der ADFC der größte Anbieter von geführten Radtouren in Deutschland. Nahezu überall finden sie statt, angeboten vom ADFC vor Ort. Die Bandbreite der geführten Touren ist enorm. Das ADFC-Radtouren- und Veranstaltungsportal macht sie alle sichtbar.

     

     

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden sich hier.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Allein in Bayern gibt es 10 Radrouten und RadReiseRegionen mit ADFC-Siegel.

    Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

  • Wo bekomme ich Fahrradkarten für Bayern?

    Mit mehr als 2,8 Millionen verkauften Exemplaren gehören die ADFC Radtourenkarten weltweit zu den Bestellern unter den Fahrradkarten. Sie sind nicht nur aufgrund ihres Maßstabs (1:150.000) besonders praktisch für die Radreise. Darüber hinaus haben versierte ADFC-Scouts, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern verstehen, die Strecken wortwörtlich er-fahren. Finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Karten im Buchhandel oder in ADFC Infoläden, aber auch direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521 595540, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) und natürlich bequem unter www.fahrrad-buecher-karten.de

    Ein besonderes Angebot für familienfreundliches Radfahren in ganz Bayern entstand mit dem „Bayernnetz für Radler“. Seit 1997 wird das Kartenmaterial kontinuierlich weiterentwickelt und erschließt alle Landesteile Bayerns. Der interaktive Kartendienst kann über http://www.bay-rad.de/radler/index.htm genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch den BayernAtlas, den Kartenservice des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

     

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