Familie Altmann_Blaschek Sulzbach-Rosenberg

Mitglied 30.000 - Familie Kathrin Altmann und Markus Blaschek mit drei Kindern aus Sulzbach-Rosenberg © ADFC Bayern

ADFC Bayern feiert 30.000 Mitglied

 

30 Jahre nach seiner Gründung verzeichnet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Bayern in diesem August einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen.

 

Das Fahrrad gewinnt im Zuge der Corona-Pandemie weiter an Bedeutung. Das zeigt sich auch in wachsenden Mitgliederzahlen beim ADFC Bayern. Im August überschritt der Fahrrad-Club die Marke von 30.000 Mitgliedern. Damit bleibt der ADFC Bayern nach dem ADFC Nordrhein-Westfalen der zweitgrößte Landesverband im rund 200.000 Mitglieder zählenden Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, holt aber auf.

Nach dem Motto „aller guten Dinge sind drei“ begrüßt der ADFC Bayern gleich drei neue Mitglieder mit den Nummern 29.999, 30.000 und 30.001. Die Landesvorsitzende des ADFC Bayern, Bernadette Felsch, freut sich: „Pünktlich zu unserem 30. Geburtstag das 30.000 Mitglied begrüßen zu dürfen, ist für uns ein besonders schönes Geburtstagsgeschenk! Im Gegensatz zu den meisten anderen Vereinen ist der ADFC in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Unsere Mitglieder schätzen unseren Service im Radtourismus, bei Kursen oder unseren Pannenservice. Besonders viele Menschen haben mir aber auch berichtet, dass sie beigetreten sind, weil sie unsere verkehrspolitische Arbeit für bessere Radverkehrs-Bedingungen unterstützen möchten. Und das wirkt auch: Vor Ort, im Freistaat und auch in der Bundespolitik! Herzlich willkommen liebe Neumitglieder!“

Und das sind die neuen ADFC-Mitglieder, die die 30.000 vollmachen:

Mitglied 29.999 Philipp Karr aus Coburg (Oberfranken)

„Ich möchte mit meiner Mitgliedschaft im ADFC ein Zeichen setzen und die Sache des Fahrradfahrens unterstützen!“, sagt Karr (48), Zivilrichter am Landgericht Coburg. Zusammen mit Frau und Tochter ist er jetzt nach einer Poolnudel-Rad-Demo eingetreten: “Das hat uns sehr beeindruckt, eine schöne Idee“. Karr fährt mit einem E-Bike durch Coburg und schätzt daran vor allem, dass er damit die anspruchsvollen topographischen Verhältnisse „angenehm und mit viel Spaß“ bewältigen kann: „Das Auto bleibt in der Garage!“ Zur Situation des Radverkehrs in der ehemaligen Residenzstadt meint unser neues ADFC-Mitglied: „In der Stadt unbefriedigend – außerhalb der Stadt gut.“

Mitglied 30.000 Familie Kathrin Altmann und Markus Blaschek aus Sulzbach-Rosenberg (Oberpfalz)

Mehr Fahrrad geht nicht: zwei Cargo-Bikes, drei Kinderräder, ein Mountainbike, ein Rennradl, ein Tandem - Kathrin Altmann, Markus Blaschek und ihre Kinder sagen: „Wir sind leidenschaftliche Radler*innen!“ Ihr Auto haben sie vor ein paar Wochen verschrottet und sich bisher kein neues angeschafft. In den ADFC sind sie eingetreten, weil „wir die Aktionen rund ums Thema #MehrPlatzfürsRad unterstützen möchten.“ Kathrin (38) ist begeistert vom ADFC-Fahrradklima-Test und will ihn nutzen, um in der Oberpfälzer Kleinstadt Sulzbach-Rosenberg für mehr und bessere Fahrradinfrastruktur zu werben. Markus (47) ist ebenfalls politisch aktiv und baut auf die Überzeugungskraft einer anerkannten Organisation: „Gemeinsam mit der Stadt, den Bürger*innen und dem ADFC können wir aus Sulzbach-Rosenberg bis 2030 eine fahrradfreundliche Kommune machen.“
 

Mitglied 30.001 Bastian Boese aus Augsburg (Schwaben)

„Wir Radfahrer*innen müssen mehr politisches Gehör finden!“ sagt Bastian Boese, “Ich fühl mich oft als Verkehrsteilnehmer dritter Klasse, da muss was passieren.“ Als Ehefrau Cornelia Informationen für ihre große Elberadtour von Dresden nach Cuxhaven suchte und diese beim ADFC fand, war es nur logisch, die Mitgliedschaft zu beantragen: „Je mehr Leute sich da organisieren, desto besser!“ Der 37 Jahre alte Computeringenieur verzichtet bewusst aufs Auto und legt alle Wege in und um Augsburg mit seinem muskelbetriebenen Fahrrad zurück. Boeses wichtigste Beobachtung dabei: „Die Radinfrastruktur ist sehr ausbaufähig…“

Alle drei Neu-Mitglieder stehen nach Rücksprache mit ADFC-Landesgeschäftsführerin Petra Husemann-Roew für Interviews zur Verfügung.
Kontakt: Tel.: 089-9090025-19 E-Mail: presse@adfc-bayern.de

 

Downloads

Bastian Boese aus Augsburg

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Philipp Karr aus Coburg

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Familie Altmann_Blaschek aus Sulzbach-Rosenberg

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https://bayern.adfc.de/pressemitteilung/adfc-bayern-feiert-30000-mitglied

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC Bayern?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 185.000 Mitgliedern, davon über 29.000 in Bayern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    In Bayern wird der ADFC durch den Landesverband vertreten, der bayernweit und mit vielen Partnern die Interessen der Radfahrer*innen in Politik und (Tourismus)Wirtschaft vertritt.

    Regional engagieren sich fast ausschließlich Ehrenamtliche in über 40 Kreisverbänden und einer stetig zunehmenden Anzahl von Ortsgruppen für bessere Verhältnisse im Radverkehr. Darüber hinaus ist der ADFC der größte Anbieter von geführten Radtouren in Deutschland. Nahezu überall finden sie statt, angeboten vom ADFC vor Ort. Die Bandbreite der geführten Touren ist enorm. Das ADFC-Radtouren- und Veranstaltungsportal macht sie alle sichtbar.

     

     

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied? Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind. Ausführlichere Informationen finden sich hier.

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.

    Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.

    Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs. Weitere Tipps, wie Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer beitragen, finden Sie hier.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes. Mehr Informationen bekommen Sie hier.

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können. Allein in Bayern gibt es 10 Radrouten und RadReiseRegionen mit ADFC-Siegel.

    Mehr Informationen zu den Bewertungskriterien unserer Radtouren erhalten Sie im Menüpunkt Auf Tour.

  • Wo bekomme ich Fahrradkarten für Bayern?

    Mit mehr als 2,8 Millionen verkauften Exemplaren gehören die ADFC Radtourenkarten weltweit zu den Bestellern unter den Fahrradkarten. Sie sind nicht nur aufgrund ihres Maßstabs (1:150.000) besonders praktisch für die Radreise. Darüber hinaus haben versierte ADFC-Scouts, die sich auf die Bedürfnisse von Radfahrern verstehen, die Strecken wortwörtlich er-fahren. Finden Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Karten im Buchhandel oder in ADFC Infoläden, aber auch direkt beim Bielefelder Verlag BVA (Tel.: 0521 595540, E-Mail: bestellung@bva-bielefeld.de) und natürlich bequem unter www.fahrrad-buecher-karten.de

    Ein besonderes Angebot für familienfreundliches Radfahren in ganz Bayern entstand mit dem „Bayernnetz für Radler“. Seit 1997 wird das Kartenmaterial kontinuierlich weiterentwickelt und erschließt alle Landesteile Bayerns. Der interaktive Kartendienst kann über http://www.bay-rad.de/radler/index.htm genutzt werden. Ergänzt wird das Angebot durch den BayernAtlas, den Kartenservice des Bayerischen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

     

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