Bayerisches Umweltministerium ist Fahrradfreundlicher Arbeitgeber - ADFC Bayern
Auszeichnung Umweltministerium zum Fahrradfreundlichen Arbeitgeber

V.l.n.r.: Andreas Walter (Regierungsdirektor im Bay. Staatsministerium f. Umwelt u. Verbraucherschutz), Thorsten Glauber (bay. Staatsminister f. Umwelt u. Verbraucherschutz), Bernadette Felsch (Vorsitzende ADFC Bayern), Benno Riedl (Fahrradkoordinator im Bay. Staatsministerium f. Umwelt u. Verbraucherschutz), Petra Husemann-Roew (Landesgeschäftsführerin ADFC Bayern), Genevieve Cory (Auditorin Fahrradfreundlicher Arbeitgeber). © Laura Ganswindt I ADFC Bayern

Bayerisches Umweltministerium ist Fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Bayern zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als Fahrradfreundlichen Arbeitgeber mit dem Zertifikat in Gold aus.

Als erstes Ministerium in Bayern hat das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz heute im Rahmen des 35. ADFC-Mittagsgesprächs die Auszeichnung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ mit dem Siegel in Gold erhalten. Seit 2017 vergibt der ADFC die EU-weite Zertifizierung.

Thorsten Glauber, bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, sagt: „Klimaschutz beginnt im Kleinen. Jeder Schritt in Richtung Klimaneutralität hilft, eine lebenswerte Zukunft zu erhalten. Das Umwelt- und Verbraucherschutzministerium geht mit gutem Beispiel voran. Wir zeigen als Klimaministerium auf, wie jeder Arbeitgeber schon mit kleinen Maßnahmen das Großprojekt Klimawandel meistern kann."

Bernadette Felsch, Vorsitzende ADFC Bayern, erklärt: „Mit unserer Zertifizierung ´Fahrradfreundlicher Arbeitgeber´ helfen wir Unternehmen und Institutionen, den Gesundheits-, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn wo die Rahmenbedingungen passen, steigen mehr Mitarbeitende für den Weg zum Job aufs Rad und das ist ja bekanntlich ganz besonders gesund und umweltfreundlich. Immer mehr Menschen entscheiden sich sogar ganz bewusst für Arbeitgeber, die attraktive Bedingungen für Radfahrende bieten. Das Umweltministerium ist das erste Ministerium in Bayern, das wir auszeichnen können - und sogar im ersten Anlauf schon in Gold!"

Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin ADFC Bayern, ergänzt: „Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz tut viel für die Fahrradförderung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Besonders beeindruckt hat uns, dass das Ministerium einen Fahrradtechnikermeister in Vollzeit angestellt hat und den Mitarbeitenden einen großen Fuhrpark an unterschiedlichsten Fahrrädern zur Verfügung stellt. Jeden Mittwoch findet eine geführte Tour in der Büro-Gegend statt, auf der die Räder ausprobiert werden können. Auf dass noch viele weitere Ministerien diesem Beispiel folgen.“

Was zeichnet einen fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus?

Fahrradfreundliche Arbeitgeber sparen Ressourcen und setzen Finanzen sinnvoll ein: So ist Fahrradparken unterm Strich günstiger und benötigt weniger Raum als Pkw-Parkplätze. Wer Beschäftigte aufs Rad bringt, profitiert gleich mehrfach. Regelmäßige Bewegung stärkt nachweislich die Gesundheit und hebt die Motivation.

Um mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Radfahren zu gewinnen, können eigene Teams bei Kampagnen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen. Regelmäßige Aktionen wie geführte Radtouren in der Mittagspause, individuelle Streckenberatung oder Betriebsausflüge mit dem Rad bringen Beschäftigte in den Austausch. Wichtig ist natürlich, dass alle ihre Fahrräder sicher, trocken und möglichst ebenerdig abstellen können. Umkleidemöglichkeiten und Duschen werden ebenfalls positiv bewertet. Punkte für eine Zertifizierung sammeln Unternehmen auch, wenn es neben Jobtickets für den ÖPNV auch Vergünstigungen für diejenigen gibt, die mit dem Rad pendeln.

Bedeutung für die Mitarbeiter-Gesundheit – und für die Nachhaltigkeit

Unternehmen und Institutionen, die den Radverkehr systematisch fördern und sich zertifizieren lassen, sind Gewinner: Wenn mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen, wird damit Bewegungsmangel vorgebeugt. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage – und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Umwelt- und Gesundheitsmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements, denn auch die Mitarbeitermobilität ist Teil der CO2-Bilanz.

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